Nördlich vom See Genezareth

Ungefähr 25 Kilometer nördlich vom See Genezareth liegt Safed die mystische Stadt der Kabalah. Dort führen enge Gassen zwischen malerische Häuser und uralte 

Synagogen, in denen schon Rabbi Itzhak Luria und Rabbi Joseph Karo gelehrt haben. Läden mit traditionsreichen Handwerkskünsten laden zum Verweilen ein, und dazwischen öffnet sich immer wieder 

ein grandioser Blick auf die bergige Landschaft des Oberen Galiläa.

Fährt man weiter Richtung Norden vergißt man hoch oben im Hulatal, dass der israelische Sommer heiß, gelb und trocken ist. Flußläufe durchziehen das Land wie blaue 

Adern, es blüht und grünt, üppig und herz-erweichend. Und inmitten dieser Fülle der Natur liegen einige der berühmtesten biblischen Stätten Israels. 

Tel Hazor hat ein fast 3000 Jahre altes unterirdisches Wasserspeichersystem und eine faszinierende, bronzezeitliche 

Palastanlage, dazu einen weiten Ausblick vom Golan bis zu den Naftalibergen. 

In einem von Natur umschlossenen, Quellen durchflossenen Park dagegen liegt Tel Dan. Ein prächtiges Torgebäude aus der Zeit der israelitischen Könige führt in den Park und im Herzen der Anlage kann man den Altar den König Jerobeam bauen ließ, finden.

Genauso verwunschen im Grünen liegt

Banias. Dort findet man die Pangrotte, 

unzählige heidnische Tempel, Nemesis, Pan, den Nymphen und Zeus geweiht, und den prunkvollen Palast König Agrippas II.. 

Genau auf der Nahtstelle zwischen zwei tektonischen Platten liegt die Burg Ateret, und obwohl sie von Erdbeben geschüttelt und von tektonischen Kräften auseinandergezogen wird, halten die kreuzfahrerzeitlichen Mauern noch zusammen und geben einen guten Einblick in das Leben der Tempelritter vor über 800 Jahren.  

Um den Überblick nicht zu verlieren lohnt ein Besuch der ausgedehnten mittelalterlichen 

Burganlage Nimrod oder ein Ausblick von den Manaraklippen über Kiriyat Schemona.