Caesarea und Taninim

Immer nach Norden an der Mittelmeerküste entlang, kommt man zuerst nach Apollonia. Dort stehen inmitten eines steilklippigen 

Naturparks direkt am Mittelmeerstrand die imposanten Ruinen einer Kreuzfahrerfestung, von der aus man bis weit in den Norden nach Hadera und im Süden bis nach Jaffo schauen kann.   

In Caesarea, der Stadt König Herodes, warten die imposanten Ruinen des römischen Theaters, in dem heute noch auftritt, was in Israel musikalisch Rang und Namen hat, das Hippodrom in dem sich einst Wagenlenker halsbrecherische Rennen lieferten, der Cardo, die Einkaufsmeile der alten Römer, so prächtig wie heute der Kurfürstendamm, Mamor in Hülle und Fülle und nicht zuletzt, die mächtigen, mittelalterlichen Befestigungs-anlagen des französischen Königs Ludwig IX.

 

Etwas abseits vom Trubel des Naturparks von Caesarea liegen die Ruinen einer pompösen Villa aus byzantinischer Zeit mit prunk-vollen Mosaikböden und einem weiten Ausblick bis zum Meer. Noch ein paar Meter weiter erheben sich direkt am Strand die spektakulären Bögen des römischen 

Aquädukts

Und wer von antiken Wasser-versorgungssystemen nicht genug bekommen kann, dem ermöglicht einige Kilometer weiter nördlich der Park von Nahal Taninim Einblicke in uralte Wassernutzungstechniken.